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06.07.2018 Heizen mit Batteriespeicher

Überschüssige Stromproduktionen mittels Batteriespeicher für ertragsarme Jahreszeiten verfügbar machen:In Folge des wachsenden Bewusstseins für den Umweltschutz besitzen Photovoltaik- und Solarthermieanlagen eine hohe Beliebtheit bei Verbrauchern. Allgemein kommen Anlagen, die sich die frei verfügbaren regenerativen Energiequellen zu Nutze machen, immer mehr in  Trend. Dadurch schonen Sie nicht nur die Umwelt, sondern erlangen auch eine gewisse Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen. 

Überblick zu Energiespeichern:

Die Speicherung überschüssiger Energieproduktionen ist eine besondere Herausforderung für die Zukunft. Alternativ zur Nutzung für den Eigenbedarf können Sie die Überschüsse auch ins öffentliche Netz einspeisen. Dafür erhalten Sie dann im Gegenzug eine Vergütung.

Folgende Energiespeicher sind verfügbar:

  • Batteriespeicher
  • Pumpspeicherwerke
  • Druckluftspeicher
  • Power-to-Gas Systeme --> Umwandlung des überschüssigen Stroms in Gas

Neben dem Batteriespeicher sind jedoch keine der aufgelisteten Speicher für den Privatgebrauch geeignet.

Funktion eines Batteriespeichers:

Als Nutzer erneuerbarer Energiesysteme produzieren Sie in manchen Perioden des Jahres mehr Energie, als Sie eigentlich verbrauchen können. Ein Batteriespeicher kann die überschüssigen Produktionen nun zwischenspeichern. In ertragsärmeren Zeiten können Sie  auf diesen Speicher zugreifen.

Bei der Speichertechnologie unterscheidet man zwischen Kurzzeit- und Langzeitspeichern. Für den Privatverbraucher sind letztere hervorzuheben. Diese sind dazu in der Lage den erzeugten Strom auf längere Zeit zu speichern, sodass Sie bei Bedarf wieder darauf zuzugreifen können. 

Staatliche Förderung realisieren:

Um staatliche Förderungen zu erhalten können Sie beispielsweise eine Photovoltaikanlage mit einem Batteriespeicher kombinieren. So erhalten Sie für die Anschaffung des Speichersystems zinsgünstige Kredite und können  die Überschussproduktionen an Strom im Sommer und Herbst für die kalten Wintermonate nutzbar machen.

Weiterführende Informationen zur Förderung erhalten Sie unter: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/Erneuerbare-Energien-%E2%80%93-Speicher-(275)/

04.07.2018 Kermi Wärmepumpen

 

Bei der Wahl der Heiztechnik spielt bei den Verbrauchern heutzutage die Umweltfreundlichkeit eine immer größere Rolle. Im Gegensatz zu konventionellen Öl- oder Gasbetriebenen Heizungsanlagen beruhen Wärmepumpen auf regenerativen Energiequellen. Dabei wird die Energie aus der Luft, dem Erdreich oder des Grundwassers für das Heizen in den eigenen vier Wänden und die Warmwasserbereitung genutzt. 

Kermi Wärmepumpen: „x-change dynamic":

Der niederbayerische Heizungshersteller besitzt im Hinblick auf Wärmepumpen die „x-change dynamic" Produktionsreihe, wobei die Anlagen einige Vorteile gegenüber anderer Hersteller besitzen: 

  • modulierende Betriebsweise --> Anpassung der Heizlast an den individuellen Heizwärmebedarf
  • „Smart Grid" Schnittstelle --> Wärmepumpe kann in ein intelligentes Stromnetz integriert werden (BAFA-Zusatzförderung von 500€)
  • herausragende Materialeigenschaft --> geringes Gewicht, schallabsorbierend, robust und langlebig 
  • Power-to-Heat Funktion --> Überschüssiger Strom einer Photovoltaikanlage wird für den Wärmepumpenbetrieb benutzt 
  • Integration in „Smart Home" durch „x-center base" Steuerzentrale 

Fazit:

Im Hinblick auf die Schonung fossiler Energiequellen und das Handeln im Sinne des Umweltschutzes ist die Anschaffung einer Wärmepumpe eine optimale Alternative zu konventionellen Öl- oder Gasbetriebenen Anlagen. 

Die vergleichsweise hohen Investitionskosten gleichen Sie auf lange Sicht durch die sparsame Betriebsweise der Wärmepumpen aus, wobei die Anlagen des Heizungsherstellers „Kermi" über praktische Features verfügen, um die Heizlast optimal auszuschöpfen und bedarfsgerecht zu verteilen. 

Eine Angebotsübersicht der unterschiedlichen Ausrichtungen von Kermi-Wärmepumpen aus der „x-change dynamic" Produktionsreihe finden Sie unter: https://www.kermi.de/raumklima/produkte/waermepumpe-und-speicher/x-change-waermepumpen/

 

 

 

02.07.2018 Schimmelbildung im Badezimmer

 

Es ist der Horror für jeden Hauseigentümer oder Mieter. Schimmel in den eigenen vier Wänden:

Bekannt ist, dass Schimmel hauptsächlich im Badezimmer durch den aufsteigenden Wasserdampf beim Baden und Duschen verursacht wird, wodurch sich Feuchtigkeit an den Wänden absetzten kann. Um nicht erst in diese unangenehme Lage versetzt zu werden geben wir Ihnen ein paar Anwendungstipps, um Schimmelbildungen bestmöglich zu vermeiden. 

Angemessenes Lüften:

Das frische Luft das A und O als Vorbeugungsmaßnahme gegen Schimmel ist sollte den meisten bekannt sein. Doch auch bei der Art des Lüften gibt es einiges zu beachten. Am besten kippen Sie ihr Fenster bereits, wenn Sie unter der Dusche stehen, sodass ein Großteil des Wasserdampfes direkt entweichen kann. Sie werden schnell bemerken, dass Ihre Badezimmerspiegel nicht mehr so schnell beschlagen. 

Nach dem Duschen gilt es für ca. 10 Minuten das Fenster komplett zu öffnen. Der größte Teil der Feuchtigkeitsbeseitigung ist damit bereits erledigt. Zudem empfiehlt es sich im Laufe des Tages gelegentlich zu Lüften.

Vorsicht ist bei fensterlosen Badezimmern geboten: Das Lüften über die Badezimmertür ist grundsätzlich eine gute Idee, wobei Sie dabei zwingend den restlichen Raum ausreichend belüften sollten, damit sich die Feuchtigkeit nicht in anderen Räumen absetzt. 

Badezimmer richtig heizen: 

Warme Luft nimmt Feuchtigkeit viel besser auf als kalte. Das sollten Sie sich auch im Badezimmer zu Herzen nehmen. Heizen Sie Ihr Badezimmer konstant auf Zimmertemperatur. Dadurch wird die Feuchtigkeit besser über die Luft abgetragen und setzt sich nicht so schnell an den Wänden ab. 

Weiterführende Tipps:

Das Ausbreiten des Duschvorhangs ist ein Klassiker zur Verhinderung von Schimmelbildung. Dadurch bewahren Sie den Vorhang vor einem Befall. Außerdem empfiehlt es sich die Handtücher nach dem Duschen auf dem Balkon oder in einem anderen gut gelüfteten Raum zu trocknen. Inbesondere bei fensterlosen Badezimmern sollten Sie darauf achten. 

30.06.2018 Sonnenenergie effektiv nutzen

 

Die kostenlose Energie der Sonne zu nutzen ist in vielerlei Hinsicht empfehlenswert. Sie erlangen eine gewisse Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen und schonen zudem die Umwelt. Doch wer von Sonnenenergie spricht bezieht sich meistens auf sogenannte Photovoltaikanlagen, welche die Sonnenenergie für das Stromnetz nutzen. 

Solarthermieanlagen hingegen nutzen die Sonnenenergie für die Warmwasserbereitung und unterstützen Ihre Heizungsanlage bei der Wärmeerzeugung. Diese Anlagen besitzen einen höheren Wirkungsgrad als die bereits erwähnten Photovoltaikanlagen und sind in zwei verschiedenen Ausrichtungen erhältlich. 

Einsatzmöglichkeiten: 

Solarthermieanlagen ergänzen Ihre Öl- oder Gasheizung. Aufgrund der Anzahl an Sonnenstunden in Deutschland ist die Anlage als zentrales Heizsystem ungeeignet. Insbesondere in der Südhälfte Deutschlands eignet sich eine Anschaffung, da bezüglich der Anzahl an Sonnenstunden regionale Unterschiede bestehen. 

Je nachdem inwiefern Sie die Anlage nutzen können Sie zwischen zwei verschiedenen Sonnenkollektor-Typen wählen: 

  • Vakuumröhrenkollektoren --> geeignet, wenn Sie die Anlage auchzur Heizungsunterstützung nutzen möchten
  • Flächenkollektoren --> geeignet, wenn Sie die Anlage hauptsächlich zur Warmwassererzeugung nutzen 

Leistung: 

Wie bereits erwähnt punkten Solarthermieanlagen auch hinsichtlich des Wirkungsgrads, sprich dem Anteil an Sonnenenergie, der auch tatsächlich für die thermische Nutzung zur Verfügung steht. Der Wirkungsgrad beträgt dabei etwa 50 Prozent, sodass etwa die Hälfte der Sonnenenergie in nutzbare Wärme umgewandelt wird. Zum Vergleich: Photovoltaikanlagen besitzen gerade einmal einen Wirkungsgrad zwischen 14 und 18 Prozent. 

Jeder Quadratmeter an Sonnenkollektoren kann bei Solarthermieanlagen bis zu 600kWh umsetzen. Dadurch lässt sich bereits durch wenige Quadratmeter Fläche die gesamte Warmwassererzeugung einer vierköpfigen Familie decken. Ab 10 Quadratmetern Fläche können die Anlagen Ihre Heizung unterstützen.

Fazit:

Solarthermieanlagen dienen zur Einsparung von Energie und unterstützen dabei Ihr Heizsystem auf umweltfreundliche Art bei der Warmwassererzeugung sowie alternativ zusätzlich beim Beheizen der Nutzräume. Die Kosten der Anlage haben sich nach 10 bis 20 Jahren amortisiert, das heißt nach diesem Zeitraum haben Sie die Investitionskosten ausgeglichen. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 40 Jahren sparen Sie 20 bis 30 Jahre lange Geld. Auch wenn diese Rechnung nur grob kalkuliert ist können Sie sicher sein, dass Sie auf lange Sicht bei der Anschaffung einer Solarthermieanlage Ihren Geldbeutel schonen. Außerdem erlangen Sie eine gewisse Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen, welche im Vergleich zur Sonnenenergie preislichen Schwankungen ausgesetzt sind.

27.06.2018 Wasserführende Kamine

 

Für die meisten ist ein Kamin im Wohnzimmer bereits unverzichtbar. Es ist wahrscheinlich die gemütlichste Art zu heizen, wobei der sogenannte „Lagerfeuereffekt" eine behagliche Atmosphäre schafft. Doch was sind Wassereführende Kaminöfen? Und welche Ausrichtungen stehen zur Verfügung? Wir geben einen Überblick.

Funktionsweise:

Wasserführende Kamine haben einen entscheidenden Vorteil. Sie nutzen die beim Heizen entstehende überschüssige Wärme zur Warmwasserbereitung oder zum Beheizen anderer Räume. Der Kamin wird also an das Heizsystem angeschlossen, wobei ein Wärmetauscher die überschüssige Wärme entzieht und über den sogenannten Pufferspeicher in das zentrale Heizsystem eingespeist wird. 

Beachten Sie, dass für den Pufferspeicher ausreichend Platz im Heizungskeller eingeplant werden muss. Dieser kann je nach Wärmeleistung einige 100 bis über 1000 Liter Wasser enthalten.

Ausrichtungen:

In Passivhäusern, welche aufgrund der guten Wärmedämmung nicht auf eine klassische Gebäudeheizung angewiesen sind, können Wasserführende Kaminöfen sogar als zentrales Heizsystem dienen, wobei sie meistens als Ergänzung für Öl- oder Gasbetriebene Anlagen dienen. 

Als Wärmequelle können Sie zwischen zwei Varianten wählen: 

  • Wasserführende Scheitholzkaminöfen --> schaffen den sogenannten „Lagerfeuereffekt" (benötigen bei Stromausfall eine Wassernotkühlung, um Überhitzungen zu vermeiden)
  • Wasserführende Pelletkaminöfen --> sind durch die automatische Befeuerung nicht auf eine Wassernotkühlung angewiesen (teurer und nehmen mehr Platz in Anspruch)

Kosten und Förderung:

Die zunächst hohen Investitionskosten lassen sich auf die zahlreichen Elemente der Anlage zurückführen. Neben dem Ofen muss ein Pufferspeicher, eine Rücklaufanhebung, eine Umwälzpumpe und eine Steuerungseinheit angeschafft werden. Folgende Kalkulation gibt einen Überblick: 

  • Wasserführender Scheitholzkaminofen --> 2000-5000 Euro 
  • Wasserführender Pelletofen --> 5000-8000 Euro 
  • Anpassung an das Heizsystem samt der zusätzlichen Elemente --> ca. 6000 Euro

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bietet diesbezüglich für Wasserführende Pelletöfen einen Zuschuss von bis zu 3000€. Bei einer Vorrichtung zur Partikelabscheidung erhalten Sie die maximale Förderung:  https://www.effizienzhaus-online.de/kaminofen

Für wen ist eine Investition lohnenswert?: 

Bevor Sie investieren sollten Sie sich beraten lassen. Der Schornsteinfeger kann beispielsweise beurteilen, ob am Standort alle Brandschutzvorschriften eingehalten werden und welche Dimensionierung der Ofen haben sollte. 

Für eine gelegentliche Nutzung ist eine Investition ungeeignet, vor allem, wenn Sie Holz als Wärmequelle nutzen. 

Lohnenswert ist die Investition beispielsweise, wenn Sie bereits einen Brennwertkessel mit Pufferspeicher besitzen. Dieser Speicher sollte möglichst Anschlüsse für Solarthermie-Anlage und Kaminofen haben, sodass Sie in einem weiteren Schritt die Anlage erweitern können.

 

 

25.06.2018 Der Luxus eines großen Badezimmers

 

Ein großes Badezimmer- Ein Traum für viele Hausbesitzer. Doch wie können Sie die Fläche optimal nutzen? Wir haben da ein paar Grundlegende Tipps für Sie heraus gesucht.

Raumaufteilung:

Während kleinen Badezimmern hinsichtlich der Anordnung von Sanitärobjekten wenig Gestaltungsfreiraum zur Verfügung steht, können Sie in größeren Bädern Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So können Sie den Raum in verschiedene Bereiche aufteilen, wobei eine Badewanne als Raumteiler eingesetzt werden kann. Die Aufteilung sollte natürlich an die baulichen Gegebenheiten angepasst werden, wobei die funktionelle Ausrichtung der Sanitärobjekte im Vordergrund stehen sollte. 

Außerdem ist in großen Bädern die Anschaffung von Luxusobjekten, wie beispielsweise ein Whirlpool eine Überlegung wert. In kleinen Räumen wirkt eine solche Anschaffung oft überladen, wohingegen große Bäder mit den entsprechenden Sanitärobjekten als Wohlfühloase nach einem stressigen Arbeitstag empfunden werden.

Hochwertige Badezimmermöbel integrieren: 

Aufgrund der hohen Flächenverfügbarkeit können auch hochwertige Badezimmermöbel im Raum integriert werden. So schaffen Kommoden im Landhausstil, Regale an der Wand, separate Schubladen unter dem Waschbecken und viele weitere Objekte eine idyllische und gemütliche Atmosphäre. Neben Ihrem Wohnzimmer erhalten Sie sozusagen einen zusätzlichen Rückzugs- und Entspannungsort. 

Farbwahl:

Auch hinsichtlich der Farbe steht Ihnen viel Freiraum zur Verfügung. Die Beschränkung bei der Wahl auf helle Farbtöne gilt für flächigere Badezimmer nicht. So können Sie Ihr Bad den eigenen Bedürfnissen entsprechend anpassen und dabei auch knalligere Farben verwenden. Eine gezielte Auswahl an Accessoires gibt Ihrem Badezimmer zusätzlich einen individuellen Touch.  

22.06.2018 Blockheizkraftwerke unterschiedlicher Dimensionen

 

Blockheizkraftwerke (BHKW) haben eine Besonderheit: Sie produzieren gleichzeitig Strom und Wärme, wobei sie im Vergleich zu konventionellen Öl- oder Gasbetriebenen Anlagen weniger CO2 Emissionen ausstoßen. Mann kann sie mit den Brennstoffen Gas, Öl, Diesel, Holz oder Pellets betreiben, wobei unterschiedliche Dimensionen der BHKW verfügbar sind. 

Aufbau und Funktion:

Blockheizkraftwerke bestehen allgemein aus Motor, Generator und Wärmetauscher.

Der Motor wird dabei mit dem jeweiligen Brennstoff betrieben. Der Generator erzeugt mit der durch den Motor erzeugten Energie Strom, wobei der Wärmetauscher, die bei diesem Prozess frei werdende Abwärme als Heizenergie brauchbar macht. Die entstehende Wärme gelangt zu einem Pufferspeicher, der für die Wärmeversorgung der Heizkörper im Haus und die Erwärmung des Brauchwassers zuständig ist. Es findet sozusagen eine gekoppelte Produktion von elektrischer und thermischer Energie statt, sodass man die Funktionsweise auch als „Kraft-Wärme-Koppelung" bezeichnet. 

Durch die zusätzliche Nutzung der Abwärme erzielen BHKW erstaunliche Wirkungsgrade zwischen 80 und 95%. Der Wirkungsgrad hängt dabei auch von der Auswahl des Motors ab. Hier kommen beispielsweise Verbrennungsmotoren, Stirling-Motoren, Gasturbinen oder Brennstoffzellen-Anlagen zum Einsatz. 

Artenvielfalt:

Bezüglich der Ausrichtung lassen sich vier übergeordnete Varianten auflisten, wobei hauptsächlich die wärmegeführte und stromorientierte Anlage für den privaten Gebrauch genutzt wird.

  • wärmegeführte BHKW --> Leistungsabgabe richtet sich nach dem Wärmebedarf (produzierter Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist), empfohlen in Wohnhäusern 
  • stromorientierte BHKW --> Leistungsabgabe richtet sich nach dem Wärmebedarf, wobei zusätzlich der Eigenbedarf an Strom gedeckt wird (ebenfalls für Wohnhäuser empfehlenswert)
  • stromgeführte BHKW --> Stromproduktion steht im Vordergrund (Senkung des Wirkungsgrades durch erhöhte Wärmeproduktion, hauptsächlich von Strombetreibern genutzt)
  • netzgeführte BHKW --> zentrale Steuerung (Strom wird produziert, wenn er im Stromnetz gebraucht wird, ausschließlich in der Wirtschaft zu finden) 

Dimensionen der Anlagen:

Abhängig von der jeweiligen Nutzung der Anlage sind BHKW auch in verschiedenen Größen erhältlich. Die Größeneinteilung steht in direkter Abhängigkeit zur produzierten Energiemenge. Sie finden hier die für den privaten Gebrauch relevanten Größen:

  • Nanokraftwerk --> unter 2,5kW elektrische Leistung, für Ein- bis Zwei Familienhäuser 
  • Mikrokraftwerk --> 2,5kW bis 15kW elektrische Leistung, für Mehrfamilienhäuser 
  • Minikraftwerk --> 15kW bis 50kW elektrische Leistung, Mehrfamilienhäuser, Wohnblocks, Kleingewerbe

Zusätzlich dazu gibt es größere BHKW, die ganze Stadtviertel versorgen und dazu im Stande sind elektrische Leistung über 5MW zu erzeugen.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bhkw_schema.png, Peter Lehmacher 

20.06.2018 Brennwerttechnik vs. Heizwerttechnik

Brennwerttechnik vs. Heizwerttechnik

Die Knappheit fossiler Energiequellen wird schon seit einigen Jahren bekämpft, wobei im Bereich der Heiztechnik die Brennwerttechnik erste Wahl in Neubauten ist, da sie ökologischen und ökonomischen Standards entspricht und den Energieverbrauch der Haushalte enorm senkt.

Doch in vielen Altbauten sind noch herkömmliche Anlagen mit Heizwerttechnik integriert, welche dringend eine Sanierung benötigen. 

Nutzungsgrade der Heiztechniken:

Der Nutzungsgrad ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Indikator für die Effizienz der Anlagen. Er bezieht sich auf den Anteil des jeweiligen Brennstoffes, der bei dem Heizprozess in Wärmeenergie umgewandelt wird. Angegeben wird er in Prozent. Je höher der Nutzungsgrad, desto effizienter arbeitet die Anlage.

  • Konstanttemperaturkessel: 68 Prozent
  • Niedertemperaturkessel: 87 Prozent
  • Brennwertgeräte: 98% 

Besonders kritisch sind die Werte beim Konstanttemperaturkessel, da dieser ständig hohen Betriebstemperaturen ausgesetzt ist, unabhängig davon, ob die Anlage gerade genutzt wird oder nicht. Niedertemperaturkessel passen sich der Außen- und Vorlauftemperatur an und besitzen dementsprechend bessere Werte, wobei keine Anlage an Brennwertgeräte heran kommt. 

Unabhängig davon, ob mit Öl oder Gas betrieben, Brennwertgeräte nutzen die in den Abgasen gespeicherte Wärme als zusätzliche Wärmequelle und optimieren somit sowohl die ökologische als auch die ökonomische Bilanz der Anlagen. 

Fazit:

Moderne Heizungsanlagen mit Brennwerttechnik sind nicht nur hinsichtlich des ökologischen Aspekts empfehlenswert, sondern erhöhen durch die optimierte Wärmeerzeugung auch den Anteil des Brennstoffes, welchen Sie tatsächlich als Wärmeenergie erhalten. Ihre jährlichen Heizkosten können Sie dadurch enorm senken, wodurch Sie langfristig die Anschaffungskosten der Anlage wieder ausgleichen. 

18.06.2018 Geschickte Planung kleiner Badezimmer

 

Ein großes Badezimmer als Wohlfühloase zum Entspannen ist in vielen Haushalten bereits Standard. Doch wie gestalten Sie kleine Badezimmer am effektivsten, um es einerseits größer wirken zu lassen und andererseits den maximalen Komfort genießen zu können? Wir haben Ihnen ein paar Tipps für die Badezimmerplanung aufgestellt, mit denen Sie auch auf dem Papier kleine Räume größer wirken lassen. 

Erster Schritt: Umfangreiche Planung:

In Rund einem Viertel aller deutschen Badezimmer stehen höchstens 6 Quadratmeter zur Verfügung, sodass eine umfangreiche Planung oberste Priorität hat. So sollten Sie bereits den Aufstellort der Badewanne abhängig von der Form des Raumes machen. Bei langen, schmalen Bädern bietet es sich an die Badewanne an die hintere Wand zu setzen, wobei Ihnen bei quadratischen Räumen mehr Gestaltungsspielraum zur Verfügung steht. 

Gestalterischer Stil ist ein wichtiges Schlagwort in diesem Zusammenhang:

Die Badezimmeraustattung sollte allgemein nicht in den Raum hineinragen, sondern bündig an der Wand angebracht werden, um dem Raum eine gewisse Weite zu verleihen und Chaos zu vermeiden. 

Farbenwahl:

Dunkle Farben als Hauptfarbe wirken beengend und vermitteln eine triste Stimmung. Stattdessen sollten Sie auf helle Farben setzen, um den Raum zu beleben und größer wirken zu lassen. Folgende Auflistung gibt Ihnen einen Überblick über die farbliche Gestaltung:

  • weiße bzw. cremefarbige Farbtöne--> wirken einladend 
  • farbige oder dunkle Akzente an bestimmten Stellen (bspw. Duschbereich) 
  • Details einbringen (Handtücher in kräftiger Farbe) 
  • große Fliesen als Bodenbelag --> leichte Reinigung, Resistent gegen Wasser (Tipp: Je größer die Fliesen, desto weniger Fugen besitzen sie, wodurch der Raum größer erstrahlt)

Leichtigkeit im Badezimmer:

Insbesondere die Integration von wandhängenden Sanitärobjekten verleiht Ihrem Badezimmer eine gewisse Leichtigkeit und ist zudem eine platzsparende Lösung bezüglich der Gestaltung. Beispielsweise eignen sich folgende Objekte:

  • Handwaschbecken an der Wand montiert --> platzsparende Lösung 
  • hängende Variante des Unterschranks --> freier Blick auf den Fußboden bietet mehr Freiraum für die Reinigung 
  • Eckwaschbecken --> optimale Ausschöpfung der Raumfläche
  • wandhängende WCs als Alternative zum Stand WC 

Deko - Weniger ist mehr:

Der altbekannte Spruch gilt auch für Ihr Badezimmer. Das Feeling einer Wohlfühloase erlangen Sie nicht durch wahllos eingesetzte Dekorationen, sondern durch eine gezielte Auswahl der Objekte. So streckt ein schmaler Teppich den Raum in die Länge, wobei ausgewählte Bilder des Urlaubs Ihrem Badezimmer einein individuellen Flair verleihen. Wenige, hochwertige Accessoires wirken dabei einladend und verursachen kein Chaos.

 

 

14.06.2018 Moderne Abgassysteme- Luft-Abgas-Schornstein

 

Insbesondere in Altbauten, aber auch in zahlreichen weiteren Haushalten sind noch veraltete Schornsteine eingebaut, welche sanierungsbedürftig sind. Ein moderner Luft-Abgas-Schornstein (LAS) schafft Abhilfe und bringt Ihr Haus auf den Stand des 21.Jahrhunderts. 

Aufbau & Struktur moderner Abgassysteme:

In Neubauten müssen Wärmeerzeuger, wie beispielsweise der Heizkessel oder Kaminofen raumluftunabhängig sein. Das bedeutet, dass die Verbrennungsluft nicht von innen, sondern von außen zugeführt wird.

Dementsprechend verfügen LAS-Systeme über zwei parallel verlaufende Strömungskanäle. Durch einen gelangen heiße Verbrennungsabgase nach außen, wobei durch den anderen die Verbrennungsluft zum Wärmeerzeuger geleitet wird. 

Die Züge für die Abgas- und Luftführung können parallel oder getrennt verlaufen, wobei bei der parallelen Anbringung die Verbrennungsluft durch die Nähe zu den Verbrennungsabgasen bereits vorgeweärmt wird, sodass der Wärmeerzeuger besonders effizient arbeitet. 

Vor- und Nachteile des Abgassystems:

Insbesondere die parallele Anbringung der Strömungskanäle macht Ihre Anlage effizienter, indem die zugeführte Verbrennungsluft bereits auf dem Weg zum Wärmeerzeuger durch die Nähe der abgeführten Verbrennungsabgase erwärmt wird. 

Einziger Nachteil: Durch die separate Einführung kalter Luftmassen von außen kühlt der Kamin leichter ab, wobei bei hoher Luftfeuchte Schimmelbildung im Kamin nicht auszuschließen ist. Das Risiko ist bei getrennt liegenden Kanälen größer als bei parallel verlaufenden, da dort die kalte Luft nicht aufgewärmt wird. 

Installation der Anlage:

Im Altbau oder im Rahmen einer Modernisierung wird das Abgassystems innerhalb eines Schachtes oder alten Schornsteins installiert. Sollte das nicht möglich sein entscheidet man sich hingegen für einen neuen Systemschornstein an der Außenseite des Gebäudes.

Die Abgasleitung besteht aus Rohrleitungen, welche in verschiedenen Materialen erhältlich sind. Verbreitet sind Materialien, wie beispielsweise Edelstahl, Aluminium, Kunststoff oder Keramik.

Fazit:

Zusammenfassend bringen Sie mit einem modernen Luft-Abgas-Schornstein Ihr Haus auf den aktuellen Stand der Dinge. Ihre Heizanlage bezieht die Verbrennungsluft nun von außen, wobei die Kanäle für Zuluft und Abgas bei der parallelen Variante vereint werden, wodurch bereits vorgewärmte Luft die Effizienz Ihrer Anlage erhöht.

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